Zurück zur Übersicht

Jobs for future: Vorteil für alle

Bei der vierten Auflage von „Jobs for future“ in der Aula der Werkreal-u. Realschule waren allenthalben positive Reaktionen über das Interesse der Schüler wie auch über das Engagement der 41 beteiligten Aussteller innerhalb des neu formierten Wirtschaftsforums Kinzigtal zu hören.

Daniela Leiser von der Realschule besuchte mit den Klassen R 7a und R 9 c das Angebot der 41 Aussteller. Sie verriet, dass einige Neuntklässler  von den Notenanforderungen einiger Firmen recht überrascht waren. Aber zwei Schüler konnten an Ort und Stelle jeweils ein Praktikum vereinbaren. Das zeigte in doppelter Hinsicht den Wert der Ausbildungsmesse. Beide Schüler hatten bisher keinerlei konkrete Berufsvorstellungen und konnten nun sogar mit einem wichtigen Erfolgserlebnis nach Hause kommen. Das freute auch die Lehrerin. Den Wert der Praktika betonte auch Martina Quadbeck von der Seniorenresidenz Kinzigtal. In ihrem Haus werden die jungen Menschen behutsam an die Besonderheiten der Betreuungseinrichtung herangeführt, indem sie alle zwei Tage eine neue Abteilung kennenlernen.

Bürgermeister Thorsten Erny und Schulleiter Alexander Ritter von der Werkreal- und Realschule betonten den gegenseitigen Gewinn von Schule, Schülern und Firmen durch „Jobs for future“. Beide dankten den Organisatoren und Ausstellern für ihr Engagement. Die Federführung lag dieses Jahr turnusgemäß beim Gewerbeverein Gengenbach und seinem Vorsitzenden Hanshelmut Hügel. Und Hh. Hügel ist besonders froh über die Unterstützung der Sponsoren. Zusätzlich betonte er die „tolle Zusammenarbeit“ mit den Firmen, den Schulen und den Gewerbevereinen aus Berghaupten, Gengenbach und Ohlsbach. Aiko Schuhmann, stv. Schulleiter vom MSG, sieht  in der Ausstellung eine Berufsplattform, die den Schülern die Vielfalt der heimischen Berufs- und Firmenwelt vor Augen führt.

Carolin Dittrich von der Bundespolizei, der Nachfolgeorganisation des einstigen Bundesgrenzschutzes, freute sich über „viele gute Gespräche“ und ein reges Interesse der Schüler. Sie war zum ersten Mal am Schulzentrum und war von dem überschaubaren Rahmen sehr angetan. An den Firmenständen präsentierten auch viele ehemalige Schüler das Ausbildungsprogramm ihrer Firmen.

So erläuterte Dominik Schnaitter, Geselle bei Elektro Schwarz, dem interessierten Mahir Jousef von der Werkrealschule die Funktionsweise einer Sprechanlage. Simon Braun-Bernhart, im 2. Ausbildungsjahr bei Heizungsbau Seewald,  Yannik Müller, ausgebildeter Papiertechnologe bei Köhler Pappen,  und Luis Weißhaar, im 2. Ausbildungsjahr beí den Stadtwerken, vertraten ihre Firmen ebenfalls souverän. Alle vier jungen Männer sind von ihrer Berufs- und Firmenwahl nach wie vor begeistert. Dies gilt auch für Sarah Lehmann, die für Armbrustershof von Berghaupten ihren Beruf präsentierte. Wenn sie nach ihrem aktuell 3. Ausbildungsjahr Ländliche Hauswirtschafterin ist, steht ihr vom Krankenhaus bis zur Arbeit in Erziehungsheimen eine ganze Palette von Berufswegen offen, wie sie begeistert erzählt. Markus Feißt von „it works“ in Berghaupten sieht für sein Angebot eher Interesse von männlichen Schülern. Jedenfalls kam keine Nachfrage von Schülerinnen.

Ein klares Fazit über die Ausbildungsmesse kam von Fliesenleger Michael Jülg: „Richtig gut!“ Am Freitagnachmittag und Samstag hatten sich noch einundsiebzig Schüler für die direkten Firmenbesichtigungen angemeldet. Dort wurden sie verpflichtend von einem Elternteil begleitet.

Mitglieder des Wirtschaftsforums Kinzigtal und Veranwortliche für die Ausbildungsmesse „Jobs for future v.l.: Irina Obert, Thorsten Erny, Sandra Merz, Frank Leonhardt, Wolfram Seitz-Schüle, Alexander Ritter,  Alwin Schaupp, Gregor Peters, Stefan Feld, Elli Riedinger, Hanshelmut Hügel, Hans-Peter Möschle , Aiko Schuhmann, Philipp Clever und Bernd Bruder.

Aufmerksamkeit und berufliche Wissbegier kennzeichneten die Atmosphäre auf der Ausbildungsmesse „Jobs for future“ in der Aula der Werkreal- u. Realschule.

Dominik Schnaitter (li.) überlässt Mahir Juosef das Display der Sprechanlage zum eingehenden Studium.